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Thema: Altersarmut ist weiblich
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AW: Altersarmut ist weiblich
ich habe heute noch nicht mal soviel Geld, um meine Mutter zu besuchen, da ich kein Auto habe und anders nicht hinkomme.
Es gehen eh immer mehr Frauen in Frührente, weil sie zu sensibel sind, sich ständig von Männern fertig machen und beleidigen zu lassen. Männermobbing ist fürchterlich und Gift für die Psysche! Es kann also gar nicht besser sein, als arm zu bleiben, um gesund zu bleiben!"Wie es möglich ist, andere Menschen zu beherrschen und eine Hierarchie zu festigen, das lernten die Männer durch die bereits praktizierte Dominanz über die Frauen in ihrer eigenen Gesellschaft." Gerda Lerner (*1920) amerik. Historikerin und Autorin
LG, MissDreamy, alias Jeannette Hollmann
Referenzen:
http://feminismus.forumo.de/portal.php und
https://www.facebook.com/jeannette.hollmann
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AW: Altersarmut ist weiblich
Ehrlich gesagt, verstehe ich deinen Kommentar nicht. Zum einen finde ich es sehr traurig, dass dir das Geld fehlt, deine Mutter zu besuchen. Das ist doch absolut ein Argument gegen die Armut. Und zum anderen sind die Gründe, warum Menschen in Frührente gehen, sehr vielschichtig. Das den Männern oder der weiblichen Sensibilität anzulasten ist doch sehr einseitig.
Viele über 60jährige Frauen aus meinem Umfeld haben so viel Power und Energie - von belasteter Psyche merke ich nichts. Im Gegenteil! Sie schaffen es sogar, wenn ich kraftlos rumhänge - Schuld daran ist kein Mann - mich zu motivieren und für Neues zu begeistern.
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AW: Altersarmut ist weiblich
Hallo allerseits,
ich bin eine von denen, die einen vollen Job - Schicht- Wochenend- Feiertagsarbeit - macht, mein Mann ebenfalls, die meisten meiner Freundinnen ebenso (Schuldirektorinnen, Landärztin mit Riesenpraxis und Hausbesuchen, Not- und Bereitschaftsdiensten, Forscherin mit nur 20 Tagen Urlaub) usw. Mit mir arbeiten Frauen über 60 als Putzfrauen, als Servicekräfte, Männer über 60 als Handwerker mit Hausmeisterleistungen, Gärtner, in Großküchen und der freien Gastronomie, Frauen und Männer fahren für Apotheken, organisieren historische Stadtrundfahrten, ich könnte Beispiele anführen ohne Ende.
In meiner Jugend bin ich sicher 30 000 km oder mehr in Europa getrampt und habe einmal eine sehr eigenwillige Lehrerin Mitte 50 getroffen, die es fertig gebracht hat durch Island zu trampen und das bei dem Wetter und zu einer Zeit, als der Tourismus dort noch in den Kinderschuhen steckte. Obendrein wurde sie auch noch überall zum Essen eingeladen. Da Island sehr teuer war und wir jungen Leute dauernd sehr mit unserem Geld rechnen mussten und besonders die Jungs immer Hunger hatten, haben wir sie fassungslos bewundert.
Eine meiner Kolleginnen ist 63 Jahre alt, 75% schwerbehindert und macht einen 30-Stunden-Job mit den gleichen Belastungen, die ich auch habe. Ihr Mann ist ein Jahr älter und macht immer noch einen Knochenjob oft 50 - 60 Stunden in der Woche (keine Büroarbeit).
Will damit sagen, eben um nicht in Armut zu fallen, nicht klein kriegen lassen.
Wenn man eine Pause braucht auch mal krank machen, eine Kur überlegen und sich möglichst nicht in eine Opferrolle bringen lassen.
Dazu das know how lernen, sich im Sozialsystem zu orientieren. Ganz oft geht noch was.
Grüsse StahlmagnolieWir alle lesen in uns und der uns umgebenden Welt, um zu begreifen, wer wir sind und wo wir sind. Wir lesen, um zu verstehen oder auf das Verstehen hinzuarbeiten. Wir können gar nicht anders: Das Lesen ist wie das Atmen eine essentielle Lebensfunktion.-Alberto Manguel-
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AW: Altersarmut ist weiblich
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AW: Altersarmut ist weiblich
Wir schreiben hier die ganze Zeit darüber, wie sehr Männer unser Leben einschränken und wie sehr wir es uns von ihnen einschränken lassen, Liebine!
Wäre ich nicht in dem Männerjob als Verkehrsplanerin gemobbt worden von Männern, hätte ich weiter darin gearbeitet. Es ist kein "Männerjob". Aber dank der Männerquote dort und nicht vorhandener Frauenquote kann ich diesen Beruf nicht weiter ausüben. Ok, Frauen können auch mobben, aber nicht so verletzend wie Männer. Und in der Politk und im Fussball beispielsweise? Warum wird dies unterstützt und bezahlt, dass Männer sich diese Domänen aussuchen? Weil es um Macht geht!
Ist nicht schliesslich Altersarmut deswegen weiblich, weil sie genau dies mit uns machen? Was glaubst du denn, warum mehr Frauen in der Psychiatrie sind als Männer? Und warum von Männern Psychopillen erfunden wurden? Warum Freud 6 Kinder hatte, um die er sich nicht kümmerte und seine beste Dialogpartnerin seine lesbische Tochter war?"Wie es möglich ist, andere Menschen zu beherrschen und eine Hierarchie zu festigen, das lernten die Männer durch die bereits praktizierte Dominanz über die Frauen in ihrer eigenen Gesellschaft." Gerda Lerner (*1920) amerik. Historikerin und Autorin
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AW: Altersarmut ist weiblich
Doch, ich finde: lieber gesund UND reich als krank und arm. Verstehe ich Dich richtig, dass Du Dich von Männern aus dem Job mobben und in die Armut treiben lässt? Mobbing ist schlimm und kann immer und überall stattfinden, das möchte ich nicht verharmlosen. Aber da heißt es doch kämpfen! Wenn nicht in diesem Job, dann in einem anderen (mit Unterstützung?), sonst haben doch die mobbenden Männer "gewonnen", wenn ich arm bin, ich wollte das nicht.
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